Mit weit geöffneten Augen
Ein Gespräch mit Andrei Kutsila über Dokumentarfilme und Exil
DOI:
https://doi.org/10.17892/app.2026.00022.445Schlagworte:
Andrei Kutsila (Andrej Kucila), belarusisches Kino, Dokumentarfilm, Exil, Belsat, belarusische Proteste von 2020, politische Repression, beobachtender Dokumentarfilm, nationales KinoAbstract
Andrei Kutsila (Andrej Kucila) ist ein belarusischer Dokumentarfilmregisseur im Exil in Polen. Sein Schwarz-Weiß-Film Gdy kwiaty nie milczą / When Flowers Are Not Silent (2021), der mehrere Familien begleitet, die mit dem Trauma der Inhaftierung nach den Repressionen von 2020 leben, wurde beim Warsaw Film Festival als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Im Gespräch mit Sasha Razor und Volha Isakava blickt er auf seine Praxis zurück – von seinen frühen unabhängigen Filmen über seine Jahre beim Sender Belsat bis hin zur Ethik des Filmens von Menschen, deren Namen nicht genannt werden können. Kutsila bleibt unsicher, was die Zukunft des belarusischen Kinos im Exil betrifft.
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